Garten-Tomaten satt

Heute habe ich sie vor einem Hagelgewitter in unserem Großopitzer Garten gerettet! Die frische Ernte der zuckersüßen Freilandtomaten gibt’s ab morgen wieder bei Frau Müller im Lädchen. 

Dank an die Gemeinschaft zum Geburtstag

Mit stimmungsvoller Musik von Sarah & Filline sowie Gesängen von „Vorsicht Seriös“ und dem „Küchenchor Tharandt“ feierten wir den ersten Ladengeburtstag am Samstag, den 12. September. Das Wetter wurde noch einmal sommerlich. Viele Mitglieder und Stammkunden kamen zur Party unter freiem Himmel auf den Hof. Alle Kinder konnten mit Jens von der Johannishöhe Streuobst-Saft pressen und verkosten. Saatgut alter Kulturpflanzen wurde vorgestellt. Natürlich öffnete der Laden zur Feier etwas länger und coronaconform schenkten wir Kaffe und eine Vielfalt an Kuchen aus. Sie wurden von den Mitglieder für das Fest gebacken. Vielen lieben Dank!!! Es war ein wunderbarer Tag, an dem vor allem für den guten Ladenstart 2019/20 zu danken war:

Dank an meine Familie, die Freunde Sarah, Daniel, Yvonne und Alina, die MitarbeiterInnen geworden sind. Dank sei allen Mitgliedern für Ihr Vertrauen gesagt, denn so konnte FRAU MÜLLER sich von Beginn an mit guter Rückenstärkung entwickeln. Dank den Geldgebern für den Mut, in so einen kleinen Laden zu investieren. Und gedankt sei den treuen Partnern aus der Region und dem Bio-Großhandel Naturkost Erfurt für das zuverlässige Liefern köstlicher Bioprodukte jede Woche aufs Neue! Wir hoffen nun auf weiteren erfolgreiche und freudige Jahre hier im Herzen vom schönen Tharandt!

 

Käse für dei Theke aus Mecklenburg

Nur für kurze zeit gibt es den „Ströver“ in der Käsetheke! Unweit von Wismar besuchten wir den Biohof der Familie Tacke. Sie melken 200 Kühe und betreiben hier seit 30 Jahren Biolandwirtschaft. Außerdem haben wir noch Rindsknacker und Salami im Gepäck, so dass es ab Montag, den 24.8., mecklenburger Spezialitäten bei FRAU MÜLLER gibt.

 

1. Ladengeburtstag

Herzliche Einladung! Es ist nicht zu glauben, dass ein ganzes  Jahr schon vergangen sein soll! Ich bin sehr dankbar, mit wieviel Rückenwind, Wohlwollen und Freundlichkeit der Laden angelaufen ist. Dank allen Unterstützern, Kunden und Mitgliedern.

Rückschau auf das 1. Ladenjahr

Ein Jahr FRAU MÜLLER – Regionales & Naturkost in Tharandt

Zuerst möchte ich sagen, wie sehr dankbar ich für diesen Laden-Start bin! Denn das erste Geschäftsjahr in den Räumen der Roßmäßlerstraße 16 war besser als erwartet. Sehr vorsichtig hatte ich eingeschätzt, dass ein Naturkostladen am Standtort Tharandt funktionieren könnte. Heute bin ich sehr froh über die vielen Stammkund/en/innen, die Mitglieder, auch Schüler/innen und Studierende, die Geschenkekäufer/innen oder Genussmenschen usw.. Es kommen täglich um die achtzig Kund/e/innen. 62 Haushalte zeichneten eine Mitgliedschaft und ermöglichen dem Lädchen schon jetzt eine gewisse finanzielle Stabilität. So konnten bis heute drei Mitarbeiter/innen angestellt werden, die in Teilzeit in allen Ladenbereichen mithelfen, ob im Verkauf, beim Ware auspacken, im kleinen Bistrobereich oder bei der Käsepflege. Es sind dieselben Freund/e/innen, die als „BIOKERN“ schon die Gründung begleitet hatten. Und es ist ein Glück, dass sie da sind. Denn schnell war offensichtlich, dass ich die ganze Warenwirtschaft nicht allein stemme, gerade im Advent und zur Corona-Zeit im April/ Mai. Ein wichtiger Dank gilt meinem Mann. Denn ohne ihn wäre hier keine Lampe und kein Regal an der Wand. Er stärkt mich und die Familie im Ganzen.

Klar, ich habe im ersten Jahr auch viele Abende und Wochenenden investiert. Es sollte ja alles klappen, jeden Tag wieder. Das ist auch nach einem Jahr noch nicht sehr anders. Die Belohnung jeder Vor- und Nachbereitung ist aber der Verkaufstag selbst, wenn die Tür offensteht. Unerwartet viel Freundlichkeit begegnet mir hier täglich mit den Kund/e/innen. Es sind persönliche Gespräche, freundliche Worte oder einfach die Zufriedenheit mit dem Angebot. Das motiviert mich enorm. Und ich muss zugeben, dass die Freude am Arbeiten nie größer war! Mit den Kund/e/innen gemeinsam findet auch Weiterentwicklung statt. Es ist spannend, neue Produkte aus der Region zu entdecken oder gemeinsam neue Ideen für den Laden zu bedenken.

Stolpersteine? Ja, es gab im Februar viel Zusatzarbeit und Zusatzkosten durch die Umstellung von einem gebrauchten Standard-Kassensystem auf ein System, dass neuen gesetzlichen Sicherheitsanforderungen entspricht. Unsere allererste Schülerpraktikantin Luise kam zu der Zeit wie ein Engel vom Himmel und spielte alle Produkte in das neue System ein. Bravo! Oft kam sehr unverhofft Hilfe zum richtigen Zeitpunkt, z.B. meine Nachbarin oder eine liebe Freundin, auch Kund/en/innen. Während der Corona-Zeit musste ich lernen, dass ich das kleine Bistro besser strukturieren muss. Jeden Tag koche ich selbst die Tagessuppe. Diese Zeit ist oft nicht übrig neben den anderen Ladenaufgaben. Doch die Suppe gehört dazu und erfreut so einige Gäste, dass mir das Ausprobieren neuer Rezepte immer wieder großen Spaß macht.

Was ist vom Anfangskonzept noch nicht umgesetzt? Unbedingt werden die regionalen Lieferanten in einer „Regionalkarte“ und mit großen Fotos mehr in Erscheinung treten. Dann würde ich sehr gern die „Ladenpost“, meinen Newsletter, endlich aktivieren. Auch braucht es noch das gewünschte Bücherregal zum Lesen und Tauschen. Wegen der Corona-Einschränkungen blieb außerdem die Idee auf der Strecke, den Laden abends zu füllen, z.B. mit Gesprächs- und Vortragsrunden zu Umwelt- oder Lebensmittel-Themen. Als langjährige Demeter-Landwirtin habe ich große Lust, mit den Kunden tiefer ins Gespräch zu kommen. Jetzt habe ich genug verraten und hoffe, einiges lässt sich im Jahr zwei umsetzen.

Allen Kund/en/innen und Unterstützer/innen, auch der Stadtverwaltung Tharandt, möchte ich an dieser Stelle herzlich danken! Zur 1. Geburtstagsfeier am Samstag, den 12. September, gibt es Musik und Gesang vor dem Laden sowie Kuchen und andere Bioköstlichkeiten. Herzliche Einladung!

(Artikel im Amtsblatt Tharandt August)

Schattiges Plätzchen

Ab sofort sitzen Sie bei FRAU MÜLLER auf einem schattigen Plätzchen. Denn mit den neuen Markiesen haben wir in Ihr und unser Wohlbefinden investiert. Das ganze umgesetzt haben mein Mann Christoph und unser netter Vermieter.

Süße Erdbeeren von Beerenbunt

Endlich beginnt die Saison frischen Obst und Gemüses aus Sachsen. Köstlich schmecken die frischen Bio-Erdbeeren, die Darija hier grad anliefert. Sie wachsen ganz in der Nähe, in Helbigsdorf, nur zehn Minuten von Tharandt entfernt. Auf dem Bioland-Hof „Beerenbunt“ von Stephan Kaiser reifen von Mai bis September viele verschiedene Beerenarten. Die Erdbeeren sind die ERSTEN. Warum sie jetzt schon Anfang Mai so süß und reif sind? Stephan Kaiser verfrüht den Anbau mit einem Folientunnel. So verlängert sich der Zeitraum, in dem wir die Erdbeeren genießen können.

Das 10. Tharandter Kalendertürchen…

…wurde am Dienstag bei FRAU MÜLLER geöffnet. „Lasst uns lauschen“ war das Motto der diesjährigen Weihnachtsmusik von „Vorsicht Seriös“, dem Dresdner Männervokalensemble, in dem HERR MÜLLER den ersten Bass singt. Kunden, Kinder und Familienmitglieder lauschten. Mit dem feierlichen Lied „Macht hoch die Tür, die Tore macht weit“ begann eine halbe Stunde schöner Besinnlichkeit hier im Laden, wo sonst rege Geschäftigkeit vorherrscht. Die klaren Stimmen der sechs Männer ließen auch mich endlich in Adventsstimmung geraten. Mit meinem Lieblingslied „Tausend Sterne sind ein Dom“ schloss sich langsam der Ladentag und das Kalendertürchen. Glühwein und Punsch luden zum Verweilen ein, was die sechs Männer und manche Stammkunden gern annahmen. Frohe Weihnachten!
 

„So viel Heimlichkeit…“

…spielt mein Töchterchen auf der Flöte, nachdem sie heute Nachmittag mit ihrer großen Schwester leckere Weihnachtplätzchen gebacken hatte. „In der Küche riecht es lecker, gerade wie beim Zuckerbäcker“ war das Motto an diesem dritten Advent. Als ich die Suppe für den morgigen Montag vorbereitet hatte, durfte auch ich einige Sterne und Herzlein ausstechen. So stelle ich mir Familien-Advent vor! Ja, schon etwas klassisch verklärt, aber ich liebe es harmonisch. Gut, dass Papa die Zutaten einfach schnell aus unserem Laden geholt hat (kurze Werbung). Denn ich hatte nicht gedacht, dass wir das Plätzchenbacken doch noch schaffen in dieser Adventszeit, die ja so anders ist, mit FRAU MÜLLERs neuen Laden. Jetzt geigt`s Töchterchen: „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, wunderbar! Frohen 3.Advent!

Gewürzplätzchen

400 g Mehl, 3/4 Tl Natron, 1 Tl Zimt, 2 Tl gemahlener Ingwer
1/2 Tl Lebkuchengewürz, 1/2 Tl Salz, 170 g zimmerwarme Butter
100 g brauner Zucker, 1 Ei, 100 g Zuckerrübensirup

Mehl, Natron, Zimt, ingwer, Gewürz und salz in eine Schüssel sieben. In einer anderen Schüssel die Butter und den Zucker schaumig schlagen. Ei und Sirup zur Butter geben. Langsam die Mehlmischung dazugeben. Alles gründlich verkneten. 2 Fladen von ca. 2,5 cm Dicke daraus formen und abgedeckt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, damit er fest wird. Den backofen auf 170°C vorheizen. Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche streuen. Den teig 3 mm dick ausrollen und Formen ausstechen.Backblech ölen oder mit Pergamentpapier auslegen. Die Plätzchen darauflegen und 15-20 min. backen. Kurz abkühlen lassen und mit Zuckerguss und Streuseln verzieren.