„Vom Apfel zum Saft“ – am TAG DER REGIONEN

Mitmachen und genießen! Am Freitag, den 11.10., haben wir vor dem Laden in Tharandt eine Hand-Saftpresse aufgebaut, mit der jeder seinen eigenen Saft ins Glas pressen kann. Die köstlichen Bio-Äpfel kommen, frisch geerntet, aus Baderitz – von Herrn MÜLLER. Oder Du bringst Deine eigenen Äpfel mit. Mmmmmm, so schmeckt Heimat!
FRAU MÜLLER nimmt an der bundesweiten Aktion „Tag der Regionen“ teil, weil vor allem die Gärtner, Landwirte, Imker, Verarbeiter und Handwerker der Region und ihre guten Produkte bekannter werden sollen. Ein Einkauf von Produkten aus Sachsen fördert den regionalen Wirtschaftsraum, ist aber auch Umweltschutz durch kurze Wege!
https://www.tag-der-regionen.de/aktionen-in-meiner-naehe/aktionen-2019/

Müllers Freiland-Tomaten

Immernoch gibt es sie in Knallrot, Orange und Gelb, die Freiland-Tomaten von unserem Hof in Großopitz. Ich hätte es selbst nicht gedacht, dass das so gut klappt, die Tomatenpflanzen ohne Krautfäule bis in den Herbst zu führen. Ein bisschen Glück, und ein für alle Bauern eigentlich zu trockenes Wetter, tragen dazu bei. Sie stehen mit den Füßen im Mulch unseres guten Ziegenmistes und wachsen sprichwörtlich in den Himmel. Lecker, lecker.

Letztens bei der Konditorei Bucheckchen

Die warme Somme des „Altweibersommers“ kann man doch gern noch einmal mit einem feinen Konditor-EIS genießen, oder? Ich besuchte die Konditorei Bucheckchen, um einen letzten Schwung der Vanille- Schoko-, Mango- und Erdebeer-Köstlichkeiten für diese Saison abzuholen. Das Milcheis wird aus feinen Biozutaten hergestellt, die Waffeln handverfüllt. Hafereis ist die Variante ohne Milch. Bei meinem Besuch gefiel mir vor allem der Slogan auf den Lieferautos der Familie Heller, die in dritter Generation Backwaren, Torten und Eis herstellt: „Bio ist Genuss“. https://www.biokonditorei.de/Sortiment/Bio-Eis

Eröffnung!

Es war ein überwältigender Tag. Menschen und „Bambule“ von 10 bis 20 Uhr. Die ersten 20 Mitglieder waren am ersten Tag aufgenommen in die Ladengemeinschaft. Großer Druck fiel ab von mir. Fotograf und „Biokern“-Freund Ken Wagner hat wunderbare Momente festhalten können. Danke, toll!

 

Vor dem Eröffnungstag

Die letzten Vorbereitungen gingen tagelang bis in die Nachtstunden. Eine „Biokern“-Freundin hat genialerweise die riesigen Fensterscheiben geputzt-profimäßig! Firma Werbe-Rupprecht beklebte die Scheiben und montierte das Ladenschild. Da war FRAU MÜLLER endlich für alle sichtbar. Die letzten Tage saßen wir dann, um alle gelieferten Produkte auszupreisen, Schildchen zu schreiben. Helfende Hände fielen wirklich wie ein Wunder „vom Himmel“. das war ein Glück! Dann kam die letzte Nacht: Die frische Käsetheke richtete ich mit einer erfahrenen Bio-Ladnerin aus Dresden ein. Und kurz vor Mitternacht brachte die Töpferin das „Frau Müller-Geschirr“, frisch aus dem Ofen. Die anderen tausend Dinge zähle ich nicht weiter auf. Nur so viel, ich hatte trotz Schlafmangel viel Energie! Denn mit vielen Freunden, die halfen, war alles letztendlich zu schaffen.

Es füllt sich!

Zuerst war das alles nur ein Plan, viele Tabellen, Skizzen, Bestellisten. Jetzt stehen gefüllte Regale vor mir. Ein gutes Gefühl, auch wenn sich einige Lücken diese Woche erst noch füllen werden. Bin ich froh, dabei nicht allein zu sein. Zwei Freundinnen und meine große Tochter waren gut dabei vom Hühnerfrikassé bis zum Duschbad alles gut zu platzieren. Das war Freitag. Samstag habe ich mit einem Kumpel Werbetafeln gebaut. Aber abends unser Dorffest feiern können. Sonntag half eine erfahrene Ladnerin, die Preisschilder vorzubereiten und eine laaaaange Liste an Produkten in das Kassensystem haben wir importiert. Juchu, jetzt bin ich echt beruhigt, dass das geklappt hat!

 

1.Ware – erste Sahne!

Heute am Donnerstag, den 29. August kam die erste Lieferung mit vielen schönen Bioprodukten, auch aus Sachsen(!), vom Bio-Großhändler aus Erfurt. Herr Bartsch, der Fahrer, der jetzt jede Woche zu nachtschlafender Zeit herkommen wird, rollte fünf vollbepackte Rollis vom Stapel direkt in meinen kleinen Lagerraum. Der war dann randvoll. Nach drei Stunden hatte ich die vielen Kartons mit Müsli, Tees, Nudeln, Saucen und Schoki vor ihre jeweiligen Regale platziert, bei 32 °C, schwitz. Darauf gab’s erstmal Abkühlung mit lecker Bio-Apfelsaft. Und ich gebe zu, ein bissl Süßkram musste ich noch „testen“.

Nur Profis am Werk

Tischlermeister Steffen, der schon den schönen Holz-Tresen gezaubert hat, verschönerte die Ladeneingangstür. Es ist nix mehr zu sehen von den Blessuren und Beschädigungen! Nun können die Kunden kommen, hihi.

Tischler Steffen bei der Türreparatur Türreparatur Nadja vorm Laden mit Steffen

Die Kids zu Besuch

Endlich Wochenende, aber Mama und Papa wieder auf der Ladenbaustelle, na ja. Unsere Drei haben alles begutachtet, Fortschritte tatsächlich gelobt, und dann ging es noch zum Eisessen.

 

Fortschrittsbericht

Während ich zu Hause an der Erst-Bestellung des gesamten Warensortimentes schwitze, wird vor Ort Licht gemacht! Christoph entpuppt sich als Elektriker!

Lichtinstallation

Licht brennt

Elektroarbeiten