Eröffnung!

Es war ein überwältigender Tag. Menschen und „Bambule“ von 10 bis 20 Uhr. Die ersten 20 Mitglieder waren am ersten Tag aufgenommen in die Ladengemeinschaft. Großer Druck fiel ab von mir. Fotograf und „Biokern“-Freund Ken Wagner hat wunderbare Momente festhalten können. Danke, toll!

 

Vor dem Eröffnungstag

Die letzten Vorbereitungen gingen tagelang bis in die Nachtstunden. Eine „Biokern“-Freundin hat genialerweise die riesigen Fensterscheiben geputzt-profimäßig! Firma Werbe-Rupprecht beklebte die Scheiben und montierte das Ladenschild. Da war FRAU MÜLLER endlich für alle sichtbar. Die letzten Tage saßen wir dann, um alle gelieferten Produkte auszupreisen, Schildchen zu schreiben. Helfende Hände fielen wirklich wie ein Wunder „vom Himmel“. das war ein Glück! Dann kam die letzte Nacht: Die frische Käsetheke richtete ich mit einer erfahrenen Bio-Ladnerin aus Dresden ein. Und kurz vor Mitternacht brachte die Töpferin das „Frau Müller-Geschirr“, frisch aus dem Ofen. Die anderen tausend Dinge zähle ich nicht weiter auf. Nur so viel, ich hatte trotz Schlafmangel viel Energie! Denn mit vielen Freunden, die halfen, war alles letztendlich zu schaffen.

Es füllt sich!

Zuerst war das alles nur ein Plan, viele Tabellen, Skizzen, Bestellisten. Jetzt stehen gefüllte Regale vor mir. Ein gutes Gefühl, auch wenn sich einige Lücken diese Woche erst noch füllen werden. Bin ich froh, dabei nicht allein zu sein. Zwei Freundinnen und meine große Tochter waren gut dabei vom Hühnerfrikassé bis zum Duschbad alles gut zu platzieren. Das war Freitag. Samstag habe ich mit einem Kumpel Werbetafeln gebaut. Aber abends unser Dorffest feiern können. Sonntag half eine erfahrene Ladnerin, die Preisschilder vorzubereiten und eine laaaaange Liste an Produkten in das Kassensystem haben wir importiert. Juchu, jetzt bin ich echt beruhigt, dass das geklappt hat!

 

1.Ware – erste Sahne!

Heute am Donnerstag, den 29. August kam die erste Lieferung mit vielen schönen Bioprodukten, auch aus Sachsen(!), vom Bio-Großhändler aus Erfurt. Herr Bartsch, der Fahrer, der jetzt jede Woche zu nachtschlafender Zeit herkommen wird, rollte fünf vollbepackte Rollis vom Stapel direkt in meinen kleinen Lagerraum. Der war dann randvoll. Nach drei Stunden hatte ich die vielen Kartons mit Müsli, Tees, Nudeln, Saucen und Schoki vor ihre jeweiligen Regale platziert, bei 32 °C, schwitz. Darauf gab’s erstmal Abkühlung mit lecker Bio-Apfelsaft. Und ich gebe zu, ein bissl Süßkram musste ich noch „testen“.

Nur Profis am Werk

Tischlermeister Steffen, der schon den schönen Holz-Tresen gezaubert hat, verschönerte die Ladeneingangstür. Es ist nix mehr zu sehen von den Blessuren und Beschädigungen! Nun können die Kunden kommen, hihi.

Tischler Steffen bei der Türreparatur Türreparatur Nadja vorm Laden mit Steffen

Die Kids zu Besuch

Endlich Wochenende, aber Mama und Papa wieder auf der Ladenbaustelle, na ja. Unsere Drei haben alles begutachtet, Fortschritte tatsächlich gelobt, und dann ging es noch zum Eisessen.

 

Fortschrittsbericht

Während ich zu Hause an der Erst-Bestellung des gesamten Warensortimentes schwitze, wird vor Ort Licht gemacht! Christoph entpuppt sich als Elektriker!

Lichtinstallation

Licht brennt

Elektroarbeiten

 

Das erste Mitglied ist da

Hey, ich sag Euch was: Hier halte ich die erste Beitrittserklärung in der Hand! Ich freu mich sehr, denn die Ladengemeinschaft soll wachsen, damit FRAU MÜLLER in Tharandt eine Chance hat. DANKE!

Es geht voran!

Für Neugierige gibt es hier Baustellenbilder zwischen Mai und Juli

          

Wie alles begann

Im Herbst 2018 lud Jens Heinze vom Stadtrat und selbst Betreiber des Naturmarktes zu einem Gesprächsabend ein, Thema: „Wer, was, wie weiter mit dem Bioladen in Tharandt?“. Eine große Runde von über dreißig Interessierten kam ins Gespräch über den Bedarf und die Wünsche. Damals dachte ich erstmal nur darüber nach, wie es wäre, hier in Tharandt so etwas aufzuziehen. Ich hatte meine Arbeit, keine Not, aber große Lust, vor Ort etwas zu tun. Ich stellte mich der Runde vor, in der ich zugegebenermaßen schon viele Menschen aus Kita, Schule und Chor kannte. Damit ging es los…